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 Post subject: "harter kern" von cyathea tomentosissima
PostPosted: Sat Oct 08, 2005 9:51 pm 
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Joined: Sat Dec 25, 2004 10:09 pm
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hi, eine frage von einem münchner:

meine cyathea tomentosissima (wedellänge ca. 30 cm, natürlich noch kein stamm, ist ja noch viiiiel zu klein dazu) bekam im frühsommer einige neue wedel, dann stellte sie das wachstum völlig ein. der "kern", also der bereich, aus dem die wedel kommen, ist völlig hart. dort rührt sich nichts mehr. :(
andererseits sind die vorhandenen wedel sattgrün.
sie stand den sommer über draussen im schatten und wurde wie meine anderen baumfarne täglich gegossen (wenns nicht sowieso regnete) und auch besprüht. selten auch etwas gedüngt (schwach konzentriert). täglich etwas besprüht (manchmal mit kleinem schuss algenextrakt bzw. eisendünger im wasser). hauptsächlich regenwasser verwendet.

ist der "kern" normal oder muss ich mir sorgen machen :?:
robert


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PostPosted: Mon Oct 10, 2005 1:03 pm 
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Joined: Thu Aug 05, 2004 2:13 pm
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Hallo robert,

fester Kern hört sich für mich nicht so gut an. Ich würde das Sprühen und vor allen Dingen den Eisendünger weglassen. Die Pflanze schön hell stellen (wenn möglich Pflanzenlampe; 12-14h Licht) und schön feucht halten. Erst mal nicht düngen!!
Gruß

Frank


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PostPosted: Mon Oct 10, 2005 2:58 pm 
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Joined: Sat Dec 25, 2004 10:09 pm
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hi frank,
pflanze steht draussen, hell, sprühe und dünge schon länger nicht mehr.
mal sehen ...
robert


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PostPosted: Mon Oct 10, 2005 4:25 pm 
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Joined: Fri Sep 23, 2005 2:42 pm
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Ich würde mir mal die Wurzeln angucken.Ist der Topf durchgewurzelt ,dann würde ich die Pflanze in einen größeren Topf setzen.Ist er nicht durchgewurzelt und die Erde sehr feucht,eventuell trockener stellen oder Erde wechseln.Habe selbst ein paar Cy.tom.,die älteste ist ca.7 Jahre und hat etwa 15 cm Stamm(habe sie nie gedüngt und in kleinen Töpfen gehalten-wie Bonsai).Meine Cy.australis und Cy.cunninghamia haben in der gleichen Zeit 1m Stamm entwickelt(auch ohne Dünger).


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PostPosted: Tue Oct 11, 2005 10:21 pm 
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Joined: Sat Dec 25, 2004 10:09 pm
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hi cyathea,
pflanze szteht in einem sehr grusigen, mineralreichem substrat. ist das ok oder soll es etwas auf torf- oder cocohum-basis sein? hab mir die wurzeln noch nicht angeschaut. am wochenende dann!
robert


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PostPosted: Wed Oct 12, 2005 12:22 am 
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Joined: Sat Jul 17, 2004 12:56 am
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Ich hab keine Cyathea, nur eine D.Squarrosa die gross genug wär für einen Vergleich, aber ...
Wenn die nicht gerade einen Wedel schiebt ist der Kern auch relativ hart, zwar mit Haaren und man kann die unzähligen Knubel spühren der zukünftigen Wedel, aber hart.

lg
peter


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PostPosted: Wed Oct 12, 2005 9:11 am 
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Joined: Thu Aug 05, 2004 2:13 pm
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Hallo robert,

am besten sind organische, lockere Substrate. Als Basis würde ich Weißtorf (ungekalkt!!!!!) oder Kokohum nehmen. Das Ganze dann mit Pinienrinde und/oder Perlite anreichern, so daß das Substrat locker bleibt und überschüssiges Wasser beim Gießen gut abfliessen kann. Der Zusatz einer GERINGEN Menge organischen Düngers (stickstoffbetont) ist hilfreich.

Für ein gutes Wachstum brauchen die meisten Cyatheas viel Licht. Volle Sonne (auch im Sommer) ist in Mitteleuropa genau richtig. Dabei muß man aber auf genügend Feuchtigkeit achten, besonder der Stamm darf eben nicht austrocknen.
Hat eigentlich schon jemand diese Blumat-Dinger zur Wasserversorgung bei Baumfarnen ausprobiert? Ich muss öfter mal übers WE weg und kann nicht immer meine Freunde zum täglichen Gießen schicken.

Bei gesunden Cyatheas sind immer eingerollte "fast fertige" Wedel im Kronen-Zentrum zu sehen. In der Wachstumsphase schieben sie kontinuierlich Wedel. Je nach Spezies sehr schnell oder auch langsamer. Dicksonias wachsen eher in Schüben. Erst "reifen" ein paar Wedel heran, die dann ziemlich schnell ausgerollt werden. Danach tritt wieder eine Pause ein, bis die nächsten herangereift sind.

Gruß
Frank


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PostPosted: Mon Oct 24, 2005 9:46 pm 
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Joined: Fri Sep 23, 2005 2:42 pm
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Mein Bruder ist der Leiter eines kleinen Botanischen Gartens und der hat mit der Tröpfchenbewässerung sehr gute Erfahrungen gemacht.In der Natur wachsen die Farne übrigens auch nicht in solchen Substraten,mann kann ,wenn die Abflüsse groß genug sind auch Gartenerde nehmen. Gruß Holger


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PostPosted: Tue Oct 25, 2005 9:20 am 
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Joined: Thu Aug 05, 2004 2:13 pm
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Location: Köln
Hallo Holger,

ich nehme gern ein lockeres Substrat, da muß man nicht so mit dem Gießen aufpassen bezüglich Vernässung.......aber Gartenerde geht natürlich auch.
Was hast Du den für Spezies? Ich habe gerade einige Sorten aus eigener Anzucht pikiert. So langsam, glaube ich zumindest, habe ich den Bogen raus. Sie wachsen recht gut. Bin mal gespannt wie es mit dem Abhärten dieses Mal funktioniert.
Gruß
Frank


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PostPosted: Tue Oct 25, 2005 12:58 pm 
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Joined: Fri Sep 23, 2005 2:42 pm
Posts: 229
Location: BRD/Thüringen
Ich habe alle Arten die es in den letzten Jahren(c,a.8) bei Palme per Paket,Kleo Montfort und Dirk Wiederstein zu Kaufen gab.Dann habe ich mir von einer australischen Farngesellschaft Sporen schicken lassen,aber die Erfahrungen sind überaus leidvoll(was die Anzucht betrifft).Insgesamt sind es um die35 Arten.Dies Jahr habe ich z.B. leider einen Cib.Schie.vonPal.per Paket eingebüßt. Gruß Holger


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PostPosted: Tue Oct 25, 2005 9:00 pm 
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Joined: Wed Apr 06, 2005 9:54 pm
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Location: Ooltgensplaat, Niederlande
Ich hoffe das du deine C. Tomentosissima nicht zu Tode gekuschelt hast.
Ich habe meine 6 Stücken etwas Wasser gegeben und sie produzieren noch immer neue Wedel. Also, kein Dünger, kein Sprühen las sie bloß alleine.
Ich habe 3 stücken im Boden eingegraben und werde sie auf verschiedene Weise Schütz geben für die kommende Winter, mal sehen was passiert. Die andere drei setze ich im Gartenhaus (min temp 5 grad C)

Gruß
Bernhard


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PostPosted: Wed Oct 26, 2005 6:43 am 
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Joined: Fri Sep 23, 2005 2:42 pm
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Location: BRD/Thüringen
Wir hatten hier c.a. -4°C und meine Cy. tom.hat alle Wedel eingebüßt. Holger


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